Seife hat nach der Reife immer einen pH-Wert von ca. 9-10. Dass dies der Schutzfunktion der Haut schadet, stimmt aber nicht. Da der Säureschutzmantel der Haut unter anderem aus Schweiß, Schmutz und abgeschilferten Hautpartikeln besteht, wird er bei einer gründlichen Reinigung immer geschädigt. Schließlich ist das der Sinn einer Hautreinigung. Die pflegende handgesiedete Seife bietet der Haut durch das rückfettende Öl und das Glycerin aber einen Schutz, bis der eigene Säureschutzmantel wieder aufgebaut ist.
Pflege durch Glycerin
Glyzerin ist ein natürlicher dreiwertiger Alkohol mit besten feuchtigkeitsbewahrenden Eigenschaften. Das Glycerin in unseren Seifen stammt ausschließlich aus den verwendeten pflanzlichen Ölen. Es ist in den Ölen an die Fettsäuren gebunden und wird im Verseifungsprozeß von diesen gelöst. Es bleibt in unseren Seifen vollständig erhalten und pflegt so Ihre Haut.
Die Herstellung
Seife entsteht durch die chemische Reaktion von NaOH und Fetten (hier Pflanzenölen). In der fertigen Seife ist kein Natriumhydroxid mehr enthalten. Es wandelt beim Verseifungsprozeß die verwendeten Öle in glycerinhaltige Seife um. Die Menge des Natriumhydroxids wird im Rezept so festgelegt, dass die Öle nur teilweise verseift werden und ein Ölüberschuß als Rückfetter bleibt. Dieser Ölüberschuß sorgt gemeinsam mit dem entstandenen Glycerin für eine unvergleichliche Pflege der Haut.
Was kann ich mit der Seife alles machen?